Dos and Don´ts bei Tisch und davor ...

Richtig einladen!
Ohne passende Einladung keine Party! Gäste wollen generell immer gerne wissen, ob es sich um eine spontane Einladung im kleineren Stil oder eine detailliert geplante für eine Vielzahl von Leuten handelt. Stehparty oder gesetztes Abendessen ist auch immer ein Thema, auf das sich Gäste gerne vorab einstellen wollen. Aus diesem Grund ist es ein „Must“ Gäste hinreichend zu informieren. Je nach Anlass eignet sich dafür natürlich ein Telefonat oder bei einer größeren Gesellschaften eine schriftliche Einladung mit Antwortkarte. Immer sollte jedenfalls erwähnt werden, wann der Event beginnt, wo er stattfindet und aus welchem Anlass Gäste geladen werden. Wegbeschreibungen können bei Gästen, die von auswärts kommen, immer hilfreich sein.
 

Gute Organisation ist der Stresskiller Nr. 1
Gut Ding braucht Weile! Egal ob Abendessen oder informelles „Get together“ – alles braucht seine Zeit, die nie zu knapp kalkuliert werden darf. Planen sie so, dass sie zumindest eine Stunde vor dem geplanten Start der Einladung mit den Vorbereitungen fertig sind – so haben sie noch Zeit sich zu regenerieren und müssen den Gästen nicht mit Schürze und zerzaustem Haar die Türe öffnen.


Der richtige Dresscode
Es ist ihnen sicherlich schon einmal passiert, dass Einladungen von ihnen falsch interpretiert wurden und sie in saloppen Jeans bei einer durchgestylten Dinnerparty aufgetaucht sind. Hier hilft nur eines: Cool bleiben und das nächste Mal nachhaken bzw. auch bei eigenen Einladungen immer hinzufügen, welcher Dresscode angesagt ist. Denn nichts kann die Stimmung mehr vermiesen als Gäste, die sich in ihrem Outfit unwohl fühlen bzw. Gastgeber denen es peinlich ist, nichts über den Dresscode angemerkt zu haben.
 

Die offizielle Begrüßung
Wenn sie ein Mensch sind, dem es Freude bereite, auch bei Abendessen ganz kurz das Wort an die Gäste zu wenden und sie offiziell willkommen zu heißen, dann tun sie es! Doch bitte fühlen sie sich nicht immer verpflichtet eine Rede zu halten, das kann mitunter steif wirken. Bei größeren Gesellschaften, bei denen ein gesetztes Abendessen eingeplant ist, sollten ein paar persönliche Worte an die Freunde nicht fehlen. Eine Stehparty, bei der Kommen und Gehen herrscht, erfordert diese Geste nicht. Usus sollte es jedoch sein, zumindest einen Trinkspruch mit den Worten „Es freut uns sehr, dass ihr gekommen seid!“ an die Gäste zu richten.
 

No smoking!
Pflegen sie einen Nichtraucher Haushalt, sollten sie dieses auch den Gästen kommunizieren, obwohl es genau genommen ebenso an den Gästen liegt, sich vorher zu erkundigen, ob Rauchen erlaubt ist. In den warmen Monaten ist es eigentlich nie ein Problem, den Rauchern ein gemütliches Plätzchen außerhalb der vier Wände herzurichten – höflichkeitshalber, kann man sich auch als nichtrauchender Gastgeber dazustellen, sofern es die Zeit erlaubt.
 

Rücksicht auf andere!
Ausgelassene Stimmung, lachende Menschen – nichts erfreut einen Gastgeber mehr, wenn sich die Gäste amüsieren – doch tun es die Nachbarn auch? Wenn sie bei einer Einladung davon ausgehen, dass die Stimmung brodeln wird und die Party um 22 Uhr gerade ihren Höhepunkt und nicht das Ende erreicht hat, sollten sie auch ihre unmittelbare Umgebung davon in Kenntnis setzen oder je nach Bekanntheitsgrad einfach einladen. Ein kurzer Anruf, oder ein nettes Zettelchen mit einem Bonbon an die Türe gehängt, in welchem man sich für eventuelle Lärmbelästigung vorab entschuldigt, kann da schon Wunder bewirken und viel ungute Stimmung vermeiden.
 

„Darf ich ihnen ….vorstellen!“
Gäste fühlen sich wohl, wenn Sie wissen mit wem sie sprechen. In den meisten Fällen ist es heutzutage üblich, dass die Gäste sich untereinander vorstellen, ohne dass der Gastgeber dies selber tun muss. Bei zurückhaltenden Gästen sollte man aber auf jeden Fall mit den Worten beginnen: „Ich glaube Ihr kennt euch noch nicht? Das ist …! Oder „Darf ich euch … vorstellen“ Je nach Anlass kann man auch noch hinzufügen, woher man die Person kennt, bzw. was die Person beruflich macht. Bei größeren Gesellschaften ist es angebracht immer den Älteren die Jüngeren vorzustellen, der Gruppe zunächst ein Einzelner und einer Frau den Mann. Bei Kollegen geht jedoch die Hierarchie vor Alter und Geschlecht.
 

Die Kunst des Small Talks
Sie kennen niemanden und wissen, dass es an ihnen liegt den ersten Schritt zu machen. Gekonnter Small Talk kann hier die Stimmung retten. Wichtig ist es vorab sich genau zu erkundigen, um welchen Anlass es sich handeln und welche Leute aus welchen Branchen zusammenkommen werden. Dann sollte man sich überlegen, wie man möglichst locker ein Gespräch anzettelt. Positive Bemerkungen kommen immer gut an, aber auch ehrliche Anmerkungen: „Woher kennen sie (und der Gastgeber) sich. Ich muss gestehen, ich sehe hier vollkommen neue Gesichter!“ Vermeiden Sie Themen wie Glauben, Politik oder schwere Krankheiten, solange sie nicht genau über die Einstellung des Gegenübers informiert sind.