Was wird wie gegessen ...

Suppe: Im Gegensatz zu Suppentellern ist es gestattet, den letzten Rest aus einer Bouillontasse (Suppentasse mit Henkel) zu trinken, vorausgesetzt, man hat zuvor alle festen Bestandteile der Suppe mit dem Löffel zu sich genommen.

Salat: Große Salatblätter werden mit Gabel und Messer vornehm in kleine Pakete gefaltet und anschließend auf die Gabel gespießt.

Fisch: Mittels Fischmesser werden die Flossen auf dem Fischrücken, -bauch und der Schanzflosse entfernt. Danach löst man mit die Haut vom Fisch ab, wobei man hiermit unter den Kiemen startet. Beginnen Sie den Verzehr des Fisches mit dem oberen Teil des Filetstückes, um anschließend, nach Entfernung der Hauptgräte, mit dem unteren Filetteil fortzufahren. 

Spaghetti: Die Nudeln werden an der Kante eines tiefen Tellers in kleinen Portionen auf die Gabel gewickelt. (Das Hilfsmittel Löffel ist erlaubt)

 


Was darf man mit den Fingern essen und was nicht?

Fingerfood: heißt ja schließlich auch so! Es wird meist mit einer Serviette oder kleinen Tellern gereicht. (Häufig bei Stehempfängen).

Hühnerbeine: Hier scheiden sich die Geister. Bei privaten Anlässen ist es gestattet das Hühnchen mit den Fingern zu essen. Bei vornehmen Geschäftsessen empfiehlt es sich jedoch Messer und Gabel zu verwenden. (Tipp: steht am Tisch eine Fingerschale mit warmen Wasser und einem Stück Zitrone kann das als Hinweis gelten, dass es sich beim Essen um „Fingerfood“ handelt)

Garnelen: Dürfen eindeutig mit den Händen gegessen werden. Eine Hand hält den Panzer der Garnele fest, während die andere den Kopf abdreht. Anschließend wird der Panzer von der Innenseite her mit den Fingern gebrochen, damit man das Fleisch herauslösen kann.

Spargel: Er darf mittlerweile mit Messer und Gabel gegessen werden und wird immer mit der Spitze nach links auf dem Teller platziert. Beim Verzehr gilt: Immer von der Spitze zum Stiel vorarbeiten!