Ein Unternehmen mit Geschichte...

1840 Gründung des Geschirrhandelshauses durch Johann Karl Klammerth im alten Palais des Grafen Breuner und Lamberg in der Herrengasse 220.  

1867 übernimmt der damals erst 23jährige Sohn des Gründers, Johann Karl Klammerth jun., das Geschäft. Er erweitert die Geschäftsräume bis in den ersten Stock und eröffnet auch eine eigene Glasabteilung.

1883 Johann Karl Klammerth jun. wird der Titel eines k. und k. Hoflieferanten verliehen. Mittlerweile hat das Warenhaus der Familie Klammerth viele bedeutende Kunden zu verzeichnen, wie etwa Kaiser Franz Josef I., Erzherzog Karl Ludwig oder Kronprinzessin Stephanie. Auch der Großfürst Michael Nikolaievitsch von Russland und der Herzog de la Grazia, sowie die Fürstin Windischgrätz und der Graf Thun-Hohenstein zählen zum bedeutenden Kundenstamm.

1885 Durch den überaus großen Erfolg des Unternehmens erfolgt erneut eine Erweiterung der Geschäftsräume.

1887 Der Firmengründer, Johann Karl Klammerth sen. verstirbt. Sein Enkel, Karl Klammerth tritt in das Unternehmen ein.

1915 Karl Klammerth übernimmt die Geschäfte seines Vaters, Johann Karl Klammerth jun.

1916 Der einzige Enkelsohn des Eigentümers verunglückt im Ersten Weltkrieg, woraufhin sein Vater, Johann Karl Klammerth jun. wieder die Geschäfte übernimmt.

1917 Der einzige Enkelsohn des Eigentümers verunglückt im Ersten Weltkrieg. Der Mitarbeiter Josef Hahn erwirbt gemeinsam mit einem Grazer Geschäftsmann Franz Schönbauer das Geschäft.

1927 Franz Schönbauer scheidet aus dem Unternehmen aus, Josef Hahn ist nunmehr alleiniger Inhaber. 

1948 Hermine Pflichtenheld, eine der drei Töchter von Josef Hahn, übernimmt nach dem Tod ihres Vaters mit drei weiteren Gesellschafterinnen  die Leitung des Betriebs. Das Handelshaus heißt nunmehr J. K. Klammerth Josef Hahns Erben.

1955 Der Bankangestellte Siegfried Nagl tritt als Verkäufer in den Betrieb ein, wird nach drei Monaten Abteilungsleiter und steigt binnen weniger Jahre zum Prokuristen auf.

1962 Siegfried Nagl sen. übernimmt nach dem Tod eines Kommanditisten der Firma Klammerth dessen Anteile.

1974 Wilhelm Sulzer tritt als Gesellschafter in das Unternehmen ein.

1978 Nach dem Tod von Hermine Pflichtenheld erben Siegfried Nagl sen. und seine Frau Maria – Adoptivtochter der Eigentümerin – das Handelshaus Klammerth.

1980 In den 1980ern startet die Familie Nagl einen großen Umbau, zum „Haus der Tischkultur“. Die neuen Geschäftsräume bieten neue Präsentationsmöglichkeiten und tragen zum Aufstieg des Hauses Klammerth zu einem der größten Porzellan- und Glashandelshäuser Europas bei.  

1983 Wilhelm Sulzer wird zum Prokuristen bestellt.

1988 Siegfried Nagl sen. übergibt den Betrieb an seinen ältesten Sohn Siegfried, welcher gemeinsam mit seiner Frau Andrea das Unternehmen führt.

1998 Der Betriebswirt, Mag. Siegfried Nagl jun. übergibt die Klammerth-Geschäftsführung an seine Frau Andrea und widmet sich der Politik – er wird zum Finanzstadtrat der Stadt Graz.

2002 Das Künstlerprojekt „Art Packaging by Klammerth“ wird ins Leben gerufen. Die Firma Klammerth läßt nun regelmäßig Künstler ein eigenes Geschenkspapier gestalten. Mit dem Künstlergeschenkspapier wird das Unternehmen noch stärker als Haus für (Tisch)-Kultur präsentiert. 

2003 Der Betriebswirt Mag. Siegfried Nagl wird mit 39 Jahren zum jüngsten Bürgermeister der europäischen Kulturhauptstadt Graz gewählt.

2007 Nach einer mehrwöchigen Umbauphase wird im Mai 2007 die neue Kochwelt eröffnet, wo auf mehr als 350 Quadratmetern mehr als 1.000 Markenprodukte fürs Kochen und Backen präsentiert werden können.

2008 Eröffnung des Online-Shops "Geschirrladen" (www.geschirrladen.at) – mit ausgewählten Markenprodukten aus der Geschirrwelt - unter der Geschäftsführung von Mag.(FH) Sandra Maier und Mag. Martina Weinhandl.
2009 Klammerth präsentiert sich neu! Mit 7. September gingen bei Klammerth gleich 2 Türen auf. Wir eröffneten unser neues Portal mit zwei Eingängen und einem Showroom.